Perspektive in der Zeichnung

Prof. Kurt Hesse führt uns in die Grundlagen der Perspektive in der Zeichnung ein. Wer möchte kann nach Anleitung mit zeichnen oder nur zusehen und Fragen stellen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Anmeldung unter Tel. Nr. 0211/298315 erwünscht. Diese Veranstaltung ist für Kulturkreismitglieder frei. Kostenbeitrag für Nichtmitglieder 3.-€.

Montag, 13.05.2013, von 10.00 bis 12.00 Uhr,

Bürgerhaus Gerresheim, Am Wallgraben 38

 

Jazz im Brunnengarten

 

Jazz im Brunnengarten

Jazz im Brunnengarten am 15. Juni (ein Sonntag)

 

Big Band der Clara-Schumann-Musikschule, Leitung Romano Schubert

Aktuelles Programm: Four Brothers – Tribute to Woody Herman

Beginn: 15.30 Uhr – Eintritt frei!

 Beim traditionsreichen Open-Air-Konzert „Jazz im Brunnengarten der Basilika St. Margareta“ des  KulturkreisesGerresheim wird in diesem Jahr wieder die Big Band der Düsseldorfer Clara-Schumann-Musikschule auftreten. Das aktuelle Programm der Band besteht aus Stücken, die der amerikanische Jazz-Klarinettist und Bandleader Woody Herman im Verlauf seiner langen Karriere komponiert oder jedenfalls präsentiert hat.

  Woody Herman gab Ende 1936 sein Debüt mit der aus der Jones-Band hervorgegangenen Formation „The Band That Plays The Blues“. Mit „Woodchopper’s Ball“ landete Herman 1937 einen Hit mit über einer Million verkauften Tonträgern. Das war der Durchbruch zu einem der führenden Orchester der späten Swing-Ära. Seine nächsten 4 Orchester nannte er Herd bzw. Herman’s Herd. Bis in die 1980er Jahre blieb er erfolgreich mit seinen Thundering Herds. Die CSM Big Band präsentiert das breite stilistische Spektrum der Herman’s Herds und damit eine kleine Geschichte des Big Band Jazz.

Veranstalter:

Der KulturkreisGerresheime.V.

fördert und pflegt diekünstlerische und kulturelle Arbeit im Düsseldorfer Stadtbezirk 7.

Ort:

Der Brunnengarten der Basilika St. Margareta ist von der Gerricusstraße aus zugänglich.

Organisation:

JostSchmiedel,jost.schmiedel@arcor.de,Telefon294593

 Internet: www.Kulturkreis-Gerresheim.de

 

Kirchenschatz der Basilika St. Margareta, Führung des Kulturkreises am 12. April 2013

Ein Traum vieler Gerresheimer wurde im Jahr 2013 Wirklichkeit:

Dank großzügiger Spenden und ehrenamtlicher Tätigkeit können nach Jahrzehnter langer provisorischer Unterbringung ausgewählte liturgische Gegenstände aus dem Kirchenschatz der Basilika St. Margareta in einem eigenen Raum gezeigt werden. Er befindet sich in der bislang als Taufstätte genutzten kleinen Kapelle südlich des Chores, eines der ältesten Bauteile der Kirche.

Zuvor wurden die kunstgeschichtlich wertvollsten Reliquiare, Kelche, Paramente und auch das ottonische Evangeliar aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts wissenschaftlich untersucht und zum Teil neu bewertet.

Frau Dr. Beate Johlen-Budnik, die als Kunsthistorikerin das Projekt „Schatzkammer“ über Jahre ehrenamtlich begleitet und entscheidend beeinflusst hat, führte Mitglieder des Kulturkreises am 12. April durch den mit schlichten, aber sehr gut ausgeleuchteten Vitrinen ausgestatteten Raum, der den Kostbarkeiten aus über 1000 Jahren einen würdigen Rahmen gibt.

In einer spannenden und lebendigen Zeitreise zeigte sie anhand ausgewählter Objekte die Geschichte des hochadeligen Damenstiftes Gerresheim auf.

Reliquiar

Reliquiar

Das über 50 Zentimeter hohe gotische Heilig-Blut-Reliquiar aus dem 15. Jahrhundert symbolisiert den Glanz des Stiftes nach Außen und eine Ehrerzeugung gegenüber Gott. (Abb. 1, Foto Sibylle und Marcus Pietrek). Gerresheim wurde durch die Blutsreliquie und der Verehrung weiterer Heiliger eine bedeutende Pilgerstätte.

 

 

 

 

 

Deckel-Fragment eines hausförmigen Reliquienbehälters

Deckel-Fragment eines hausförmigen Reliquienbehälters

Ganz im Gegensatz zur Pracht aus Gold und Silber wird das unscheinbare, aber kunstgeschichtlich hochwertige Deckel-Fragment eines hausförmigen Reliquienbehälters aus Lindenholz (Abb. 2; Foto Sibylle und Marcus Pietrek) in einer der Vitrinen gezeigt.

Angenagelte Beinplättchen mit Verzierungen datieren es um 900, also in die Gründungszeit des Stiftes. Gefunden wurde es eingemauert in der Außenwand der Apsis der Basilika. Zusammen mit einem Knochenfragment als Inhalt gehört es zu den ältesten Reliquienfunden nördlich der Alpen.

Gaby und Peter Schulenberg                          

Exkursion „Spaziergang durch die Jahrtausende“

Rückschau auf die Exkursion „Spaziergang durch die Jahrtausende“ über die Rathelbecker Höhen und durch das Düsseltal am 06. April 2013.

 

Nach dem langen Winter läutete die Frühjahrswanderung tatsächlich den Frühling ein.

19 Teilnehmer staunten bei freundlichem Wetter auf der mehr als zweistündigen geführten Wanderung über eine Vielzahl von Bau- und Bodendenkmälern sowie Besonderheiten der Kulturlandschaft, die in dieser konzentrierten Fülle in Düsseldorf einmalig sind.

Links und rechts des „Römerweges“, der allerdings historisch Holz- oder Judenweg hieß und von Gerresheim zu den Besitztümern des Gerresheimer Stiftes im heutigen Raum Wuppertal führte, wechseln vorgeschichtliche Fundplätze mit mittelalterlichen Rodungsflächen und Abgrabungen für den Bau des Eisenbahndammes von 1838 und für die Lehm- und Sandgewinnung ab. Am Eindrucksvollsten ist dabei die mehr al 20 Meter tiefe Abgrabung der Lehm- und Sandgrube „Zingraf“ am Stadtrand von Erkrath, in der bis nach 1950 nicht nur zahlreiche Fossilien aus dem Tertiär, sondern auch eines der ältesten Steinwerkzeuge des Rheinlandes gefunden wurde.

Natur am Wegesrand

Natur am Wegesrand

 

Grube Zingraf um 1950

Grube Zingraf um 1950

 

 

 

 

 

 

Grube Zingraf

Grube Zingraf